BOE-Meisterschaft bei Kaiserwetter

In Hindelbank schien endlich die Sonne

Bei prächtigen Wetter erzielte der Sieger Oliver Stritt mit 44,4 km/h einen neuen Rekord im 80 km langen BOE-Meisterschaftsrennen. Die Gesamtwertung gewann zum sechsten Mal der Oberländer Kevin Jost.

Lbg. Bei der BOE-Meisterschaft, dem letzten Frühlingsrennen in Hindelbank, trafen die Teilnehmer nach zwei wettermässig problematischen Wettkämpfen ideale Bedingungen an. Es war ein Rennen anders als alle andern. Das Motto war vom Start weg Vollgas. Nach einer halben von total fünf Runden hatten zehn Fahrer unter dem Tempodiktat der Gesamtersten Jost und Stritt und des Bahnfahrers Claudio Imhof den Rest schon entscheidend distanziert. Oliver Stritt liegt die ansteigende Zielstrecke offenbar besser als seinen Konkurrenten, denn der Bieler gewann nach dem ersten auch das dritte Rennen während er am zweiten, sehr kühlen Renntag die Strecke vorzeitig verlassen hatte. Martina Krähenbühl dominierte die kleine Gruppe der Frauen und erreichte das Ziel mit einer bedeutenden Reserve.

Ein sechsfacher Gewinner

Für die meisten Fahrer haben die Hindelbanker Frühlingsrennen Trainings-Charakter. Aber es gibt nicht wenige, welche mit gewissen Ambitionen starten, denn einzelne Namen tauchen immer wieder als Sieger auf. So haben RV Ersigen-Präsident Adrian Locher (Hobby B) und die frühere Elitefahrerin Stephanie Bergmann in ihrer Kategorie zum dritten Mal gewonnen und im Hauptrennen kam Kevin Jost gar zu seinem sechsten Sieg. Die Gesamtwertung hat insofern nur eine beschränkte Aussagekraft weil mehrere Fahrer nur zwei von drei Rennen gefahren sind. Neben Stritt gewann nämlich auch Nicola Edelmann bei den Hobby A beide von ihm bestrittenen Rennen, konnte aber wegen einem fehlenden Resultat den Winterthurer Yves Covi nicht gefährden. Heinz Hirschi bei den ältesten Hobbyfahrern und Stephanie Bergmann bei den Frauen hatten mit weit über 30 Punkten Vorsprung ihre Kategorien klar im Griff. Die Nachwuchskategorien weisen wie schon seit mehreren Jahren nur tiefe Beteiligungen auf. Der letztjährige Sieger bei den Schülern, Colin Ray Kropf, gewann diesmal bei den  U17, Lars Heiniger (Junioren), und Francesco Caruso (Schüler) trugen sich erstmals in die Siegerliste ein.

Kleinere Beteiligung

Die Teilnehmer kamen mit Ausnahme des Tessin aus allen Landesteilen. Das erste Rennen ausgefallen, zwei Renntage bei Kälte und Nässe – das hatte unweigerlich Auswirkungen auf die Beteiligung, welche mit total 339 Startenden weit von den 539 Teilnehmern aus dem Jahr 2008 liegt.

                                                                                                                                              Walter Leibundgut, Rosenweg 4 A, 3422 Kirchberg   *  034 445 70 70   *  lok-kirchberg@besonet.ch

 

 

Eine harte Prüfung im zweiten Frühlingsrennen

Kevin Jost ist zurück

Eine Woche nach der überraschenden Niederlage gegen Oliver Stritt wurde Kevin Jost seiner Reputation gerecht und kam mehrere Radlängen vor seinem letzten Begleiter ins Ziel. Bei den Hobby A belegte ein Trio der GS Steiner-Bäckerei die ersten Plätze.

Beim zweiten Renntag war von Frühling nicht viel zu spüren. Bei leichtem Regen und nur 5° hatten die 80 Fahrer und (nur) drei Fahrerinnen eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen. Die Rangliste lügt nicht: Ein Viertel der Teilnehmer hatte vor der vorgesehenen Distanz genug und zog es vor, an die Wärme zu flüchten. Auch Oliver Stritt, der Sieger des ersten Rennens, und mit Ausnahme des Siegers alle gestarteten Junioren gaben das Rennen auf.

Die äusseren Bedingungen hatten natürlich auch Auswirkungen auf die Fahrzeiten und Durchschnitte. Die zwei ersten Hobby A legten die Strecke zwar sogar leicht schneller zurück als vor einer Woche und die Amateure erreichten den gleich hohen Schnitt (41,8 km/h) wie beim ersten Rennen, aber die andern Kategorien blieben deutlich unter den Tempi am 10. März.

Das Wetter hatte auch Auswirkungen auf den Rennverlauf der gekennzeichnet war von klareren Entscheidungen als üblich. Bei den Amateuren und Hobby A schafften je zwei Spitzenfahrer deutliche Abstànde zu ihren Konkurrenten und der Junior Steiner fuhr mehrere Runden allein.

 

 

Start zu den Hindelbanker Frühlingsrennen

Zwei Senioren als schnellste Sprinter 

Der sieggewohnte Oberländer Kevin Jost wurde beim Auftakt der Hindelbanker Frühlingsrennen vom 36jährigen Bieler Oliver Stritt bezwungen.  

Im zweiten Anlauf konnte am Samstag, 10. März zum 40. Mal die Serie der Hindelbanker Frühlingsrennen gestartet werden. 122 Fahrer und Fahrerinnen gingen bei recht angenehmen Temperaturen auf die bewährte 16 km lange Rundstrecke, welche alles andere als flach ist und zu Frühlingsbeginn einiges abfordert – vor allem für Fahrer, welche nicht bereits im Süden trainiert haben.

In den letzten Jahren hat der frühere Elite-Amateur Kevin Jost in Hindelbank regelmässige Siege erzielt. Diesmal fand er wieder einmal einen Bezwinger: Der Seeländer Oliver Stritt (GS Schaller) bezwnag ihn im Spurt deutlich. Eine besondere Ueberraschung ist dies allerdings nicht, denn Stritt    ist der amtierende Schweizermeister der Master. In Affoltern a.A. gewann er im Juni 2017 den Meistertitel auf ähnliche Art und Weise.

Bei den Frauen regelte ein langgezogener Spurt die Rangreihenfolge. Fabienne Buri liess Alina Mylka und die ehemalige Elitefahrerin Stephanie Bergmann hinter sich.

Die Sieger des Vorjahres bei den Hobbyfahrern A und B,Yves Covi  und  Adrian Lochen begannen     die neue Saison wie sie die letzte beendet hatten, mit  klaren Spurtsiegen.

In den neun Kategorien gab es nur einen einzigen Solosieg mit deutlichem Abstand: Der 51jährige Thuner Hansjürg Gerber überquerte genau eine Minute vor seinen Verfolgern die Ziellinie im Erli.

 Bild: Thomas Wolleb; alle Bilder siehe   https://photos.app.goo.gl/ywNpDACiWN0nE3Og1

 

 

Bericht auf dem Portal radsport.ch

http://radsport.ch/2018/03/13/start-zur-hindelbanker-fruehlingsrennserie-der-10-fache-tages-siegersieger-kevin-jost-wurde-beim-auftakt-der-hindelbanker-fruehlingsrennen-vom-36jaehrigen-bieler-oliver-stritt-bezwungen/

Bericht in der Berner Zeitung BZ, Ausgabe Emmental:

https://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/auf-die-raeder-fertig-los/story/31618491

1. Frühlingsrennen vom 3. März 2018 

Wegen dem Wintereinbruch vom Donnerstag, 1. März und weiteren Schneefällen am Freitag musste das erste Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. 

 

 

 

Die Ehrentafel 2017

Kategorie             Gesamtsieger Frühlingsrennen 2017

Amateure               Kevin Jost (Reutigen/RC Steffisburg)                     

U19                         Thomas Steiner Hefti (Bern/MTB Oberried))

U17                          Marino Meyer (Biel/Greenhillbikers)                       

Frauen FA              Carmen Bucher (Baar/Tri Team Oensingen)

Frauen FB               Eva Thalmann (Aarau/Tri Team Oensingen)

Hobby A                 Yves Covi (Winterthur/Steiner-Bäckerei)                 

Hobby B                 Adrian Locher (Kirchberg/RV Ersigen)                     

Hobby C                 Christophe Eggenschwiler (Delémont)

Schüler                   Colin Ray Kropf (VC Oberhofen) 

 

 

 Abschluss in Hindelbank mit BOE-Strassenrennen

Ueberlegene Gewinner

Der Oberländer Kevin Jost gewann den ersten Lauf der BOE-Regionalmeisterschaft und die Gesamtwertung der Hindelbanker Frühlingsrennen zum dritten aufeinanderfolgenden Mal.

Lbg. Die über 150 Teilnehmern kämpften bei angenehmer Temperatur vor allem gegen den steifen Gegenwind. In der Gesamtwertung der traditionellen Rennserie gab  es in keiner einzigen Kategorie eine Aenderung an der Klassementsspitze. Mit Ausnahme der Hobby A haben die Sieger die 39. Hindelbanker Frühlingsrennen überlegen gewonnen. Bei den jüngsten Hobbyfahrer haben sich der Winterthurer Yves Covi und der Stadtberner David Heller an den vier Samstagen ein hartes Duell geliefert, bei welchem schliesslich nur 10 Punkte mehr totalisierte.

Gute Beteiligung

Weil ohne Streichresultat hatten in der Gesamtwertung nur Fahrerinnen und Fahrer eine Chance wenn sie mindestens drei der vier Rennen bestritten hatten. Vor allem bei den Amateuren fuhren mehrere Fahrer wegen Auslandstarts nur einzelne Prüfungen und der letztjährige Gesamtzweite Micah Gross musste sich nach zwei Rennen einer Blinddarmoperation unterziehen. Deshalb konnte Jost die übrigen Gegner leicht in Schach halten und mit Siegen in den zwei letzten Samstagen den Grundstein legen. 

Total gingen 480 Fahrer an den Start, wobei nur der dritte Renntag wetterbedingt eine schwache Beteiligung aufwies.

 

Das „Rämsi“-Team verabschiedet sich von euch und erwartet euch im März 2018 zur 40. Auflage der Hindelbanker Frühlingsrennen.

 

Bild: Thomas Wolleb; alle Bilder siehe   https://goo.gl/photos/XCkihi2487BTgGLi6                               

Schwierige Verhältnisse bei den 3. Hindelbanker Frühlingsrennen

Solofahrt von Kevin Jost

Temperaturen unter 10 Grad und böiger Wint stellten an die 54 Teilnehmer harte Anforderungen. Kevin Jost fuhr über die ganzen fünf Runden solo voraus und erreichte trotzdem einen Schnitt von fast 40 km/h.

Mit Ausnahme der jüngsten Hobbyfahrer waren die Felder beim 3. Hindelbanker Rennen recht dünn besetzt. So gingen lediglich zwei Frauen, drei Junioren und in der Hauptklasse fünf Fahrer auf den 16 km-Parcours. Doch statt ihre Kräfte zu bündeln fiel das Quintett schon im ersten Kilometer auseinander weil Kevin Jost seine vier Begleiter mit einem trockenen Antritt stehen liess.

Erneut im Spurt wurde das Hobbyrennen HA entschieden wo diesmal Heller von Covi geschlagen wurde. Diese Kategorie legte die 64 km trotz der garstigen Bedingungen mit einem Schnitt von    41 km/h zurück. Juniorensieger wurde der Solothurner Michael Diethelm, der erstmals startete, genau wie der Romand Quentin Vesin bei den Schülern. Nathalie Müller war die einzige Frau, die das Rennen der FA beendete, bei den Anfängern kam der Seeländer Marino Meyer solo ins Ziel.

In den Hobbykategorien der älteren Jahrgänge haben sich zwei Fahrer nun schon zum dritten aufeinanderfolgenden Mal  durchgesetzt: Adrian Locher (Kirchberg) vom RV Ersigen bei den HB und der Jurassier Christophe Eggenschwiler aus Delémont bei den über 50jährigen.

Offene Gesamtwertung

Vor dem letzten Rennen am nächsten Samstag, das zur Jahresmeisterschaft des BOE-Regionalverbandes zählt, können in allen Kategorien noch mehrere Fahrer die Gesamtwertung gewinnen. Vor allem bei den Hobbyfahrer (HA) ist die Ausgangslage spannend, denn der Winterthurer Yves Covi führt nur mit 5 Punkten vor dem Stadtberner David Heller.

Walter Leibundgut

Noëlle Buri, Damen-Siegerin am 11. März 2017

Kaiserwetter beim zweiten Frühlingsrennen

Rekord egalisiert

Ideales Rennwetter, mit 161 Startenden den Teilnehmer-Rekord von 2009 egalisiert und drei Kategoriensieger, die ihren Erfolg der Vorwoche wiederholen konnten, das waren der äussere Rahmen des zweiten Hindelbanker Frühlingsrennens.

Es ist äusserst selten, dass im März auf dem Hindelbanker 15 km-Rundkurs angenehmes Wetter und gleichzeitig wenig Gegenwind herrscht. Diesmal wirkte sich dies auch auf die Durchschnitte aus, welche fast in allen Kategorien höher waren als bei der ersten Prüfung. Das Wetter liess auch die Teilnehmerzahl in die Höhe schnellen. Bei den jüngsten Hobbyfahrern (HA) ging ein Feld von 60 Fahrern auf den coupierten Parcours. In diesem Rennen war leider auch ein Sturz mit Verletzten eingangs Krauchthal zu beklagen.

Im Hauptrennen operierte Joël Suter nach dem gleichen Rezept wie  vor einer Woche Marc Hirschi, der diesmal nicht startete. Der Oberländer fuhr nach vier der fünf Runden solo mit einem recht komfortablen Vorsprung voraus, konnte aber den Soloritt nicht durchstehen und wurde nach hinten durchgereicht. So kam im Zweiersprint mit Pascal Weber vom RSC Aarteal der Oberaargauer Dominic von Burg zum Sieg während Weber nach zwei Rennen in der Zwischenwertung die Spitze übernahm. Von Burg hatte vor drei Jahren die Gesamtwertung in Hindelbank gewonnen.

Bei den Hobby A setzten sich die beiden ersten der Vorwoche vom Feld ab. Daniel Heller und Yves Covi tauschten diesmal die Plätze und sind damit im Zwischenklassement gemeinsam in Front.

Bei den Frauen gewann Joëlle Buri, die jüngste Teilnehmerin im Feld vor Carmen Bucher.

Das kleine Grüppchen der Junioren wurde vom Baselbieter Laurin Bachmann beherrscht. Er fuhr nicht nur einen beachtlichen Durchschnitt von über 42 km/h sondern distanzierte seine Konkurrenten um fast zehn Minuten.

Bleich drei Fahrern gelang nach dem Erfolg beim Startrennen eine Doublette: Der RV Ersigen-Präsident Adrian Locher (Hobby B), dem Romand Christophe Eggenschwiler und dem Schüler Colin Ray Kropf.

Walter Leibundgut

 

 

Erstes Hindelbanker Frühlingsrennen

Eindrückliches Solo von Marc Hirschi

Zwei Amateure, welche letztes Jahr noch als Junioren fuhren, haben die erste von vier Prüfungen der Hindelbanker Frühlingsrennen geprägt: Marc Hirschi, der mehrfache Schweizermeister und Weltmeister auf der Bahn sowie der Oberländer Joël Suter.

Lbg. Gegenwind ist für die regelmässigen Teilnehmer der Hindelbanker Frühlingsrennen nichts Neues. Aber wenn bei diesen Verhältnissen so angriffig gefahren wird wie am Samstag beim ersten Rennen der 39. Hindelbanker Rennserie ist „Totalschaden“ unvermeidlich. Nicht nur bei den Amateuren, auch in andern Kategorien fielen die Felder oft schon in der ersten Runde völlig auseinander. So erreichten viele das Ziel in kleinen Gruppen oder sogar allein.

Normalerweise legt das Feld die ersten der 5 Runden (80 km) in angenehmem Tempo gemeinsam zurück. Aber Marc Hirschi, anfänglich begleitet von Joël Suter, attackierte schon in der ersten Runde und beendete das Rennen mit einem Schnitt von 43,5 km/h. In den letzten 17 Jahren gelang einzig Kevin Jost, der das Duo vorübergehend eingeholt hatte, eine ähnliche Leistung. Eine vergleichbare Leistung auf der dem Wind ausgesetzten Strecke gelang vor drei Jahren zwei holländischen Elitefahrern, welche einen Trainingsaufenthalt in der Schweiz für einen Start in Hindelbank nutzten.

122 Fahrerinnen und Fahrer starten auf dem coupierten 16 km-Parcours von Hindelbank bis eingangs Burgdorf und via Krauchthal zum Ausgangspunkt. Die meisten Teilnehmer stammen aus dem Bernbiet und angrenzende Kantone, aber auch aus der Innerschweiz, Basel und Winterthur.